Darmkrebsmonat März

Patientenbeauftragte Prof. Dr. Claudia Schmidtke:  "Angebote zur Darmkrebs-Früherkennung nutzen!"

Patientenbeauftragte Prof. Dr. Claudia Schmidtke

 
Anlässlich des diesjährigen Darmkrebsmonates März appelliert die Patientenbeauftragte der Bundesregierung, Prof. Dr. Claudia Schmidtke: "Jedes Jahr erkranken in Deutschland rund 26.000 Frauen und 32.000 Männer an Darmkrebs, der damit eine der häufigsten Tumorerkrankungen ist. Darmkrebs  lässt  sich  jedoch früh diagnostizieren. Je früher der Darmkrebs erkannt wird, desto besser sind die Heilungschancen. Deshalb: Nutzen Sie die Früherkennungsangebote."
 
Der Darmkrebsmonat wird von der Felix Burda Stiftung, der Stiftung LebensBlicke und dem Netzwerk gegen Darmkrebs e. V.  jährlich mit dem Ziel ausgerufen, dass das Thema Darmkrebsvorsorge in den Mittelpunkt rückt.  In diesem Jahr will die Felix Burda Stiftung unter dem Motto "Ohne Beschwerden zur Vorsorge!" mit Vorbehalten gegenüber Früherkennungsuntersuchungen aufräumen und dazu aufrufen, diese Angebote auch beschwerdefrei in Anspruch zu nehmen.
 
"Die Früherkennung spielt für die Heilungschancen bei Darmkrebserkrankungen eine wichtige Rolle. Gesetzlich Versicherte ab einem Alter von 50 Jahren haben daher einen Anspruch auf eine Darmkrebs-Früherkennung. Dabei gibt zwei Untersuchungen: den Stuhltest und die Darmspiegelung. Die Krankenkassen sind seit diesem Jahr außerdem verpflichtet, ihre Versicherten alle fünf Jahre zu diesen Untersuchungen einzuladen bzw. darüber zu informieren. Da der Darmkrebs in den frühen Stadien häufig keine Symptome versursacht, ist es für Patientinnen und Patienten wichtig, sich mit diesen Früherkennungsangeboten in jedem Fall auseinanderzusetzen und diese auch zu nutzen. Gerade auch dann, wenn noch keine Beschwerden vorliegen!", betonte die Patientenbeauftragte.
 
Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) informiert unter www.frauengesundheitsportal.de und www.maennergesundheitsportal.de geschlechtsspezifisch darüber, welche Früherkennungsangebote es gibt und wie Frauen und Männer der Erkrankung vorbeugen können. Weitere Informationen zu den Themen Krebsvorsorge und -früherkennung stellt zudem der Krebsinformationsdienstes am Deutschen Krebsforschungszentrum zur Verfügung. www.krebsinformationsdienst.de