Beauftragte der Bundesregierung für die Belange der Patientinnen und Patienten

Informationen zum neuartigen Coronavirus

Was Sie aktuell über das Coronavirus SARS-CoV-2 wissen müssen und was Sie jetzt tun sollten, erfahren Sie auf: www.zusammengegencorona.de

Coronavirus - Bund-Länder-Beschluss vom 22.03.2020

Grafik: Bundesregierung

Die Bundeskanzlerin und die Regierungschefinnen und Regierungschefs haben am 22. März 2020 den folgenden Beschluss zur weiteren Beschränkung sozialer Kontakte gefasst: Ausführliche Informationen dazu sind hier zu finden.
 

Stetig aktualisierte Informationen stehen auf der Internetseite des Bundesgesundheitsministeriums und des Robert Koch-Institutes zur Verfügung.

Inzwischen sind in allen Bundesländern Infektionsfälle mit dem neuen Coronavirus (SARS-CoV-2) bestätigt worden. 

Um die Bevölkerung vor dem neuartigen Coronavirus zu schützen, und die Ausbreitung des Virus zu verlangsamen, haben alle Bundesländer die Schließung von Schulen und Kindergärten veranlasst. Zudem wurden Maßnahmen zum Verbot von Veranstaltungen und zur Einschränkung bei diversen Einrichtungen erlassen.

Supermärkte, Apotheken und andere notwendige Einrichtungen sind davon nicht betroffen.

Ausführliche Informationen dazu erhalten Sie auf den Seiten der jeweiligen Landesregierungen (z. B. Berlin: https://www.berlin.de/sen/gesundheit/themen/gesundheitsschutz-und-umwelt/infektionsschutz/coronavirus/).

Wenn die Möglichkeit besteht, sollte auf Reisen verzichtet, öffentliche Verkehrsmittel gemieden und von zu Hause aus gearbeitet werden. Im Allgemeinen sollten jegliche Kontakte reduziert werden.

Verhaltensempfehlungen zum Schutz vor dem Coronavirus im Alltag und im Miteinander der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) finden Sie hier.

Wer innerhalb der letzten 14 Tage in Risikoländern, wie z.B. Italien, in der Schweiz oder Österreich war, sollte unnötige Kontakte vermeiden und 2 Wochen zu Hause bleiben. Und zwar unabhängig davon, ob Symptome vorliegen oder nicht.

Mit Fragen zu dem Coronavirus können sich alle Bürgerinnen und Bürger an die Unabhängige Patientenberatung Deutschlands (UPD - Telefonnummer: 0800 011 77 22), an Beratungs-Hotlines der Gesundheitsämter oder der Krankenkassen wenden. Die Telefonnummern der jeweiligen Bundesländer hat das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe hier zusammengestellt.
 
Der ärztliche Bereitschaftsdienst unter der Nummer 116 117 sollte dagegen nur kontaktiert werden, wenn Symptome vorhanden sind und die Befürchtung besteht, sich mit dem Coronavirus infiziert zu haben.
 
Die Beratungsangebote und die der Nummer 116 117 werden derzeit sehr frequentiert, weshalb es zu Wartezeiten kommen kann.
 
Die Bundesregierung hat einen Krisenstab aus Bundesinnen- und Bundesgesundheitsministerium gebildet, der die Ausbreitung des Virus in Deutschland eindämmen und die Infektionsketten bei Einreisen nach Deutschland unterbrechen soll. Antworten des Bundesinnenministeriums auf häufig gestellte Fragen finden Sie hier.

Eine Infektion mit dem neuartigen Coronavirus kann zu Krankheitszeichen wie Husten, Schnupfen, Halskratzen und Fieber führen. Nur bei einem sehr kleinen Teil der Patienten scheint das Virus mit einem schwereren Verlauf einherzugehen. Todesfälle traten bisher vor allem bei Patienten auf, die älter waren und bzw. oder bereits zuvor an chronischen Grunderkrankungen litten.


Unter www.infektionsschutz.de  hat Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) Antworten auf häufig gestellte Fragen zum neuartigen Coronavirus zusammengetragen.

Ein ausführliches Erklär-Video der BZgA zum neuartigen Virus ist hier abrufbar.

Die wichtigsten und effektivsten Maßnahmen zum persönlichen Schutz vor ansteckenden Infektionskrankheiten ist Hygiene. Unabhängig davon, ob Grippe, Coronavirus oder Erkältung: Einfache Maßnahmen können Infektionen vorbeugen: Dazu gehören gründliches und regelmäßiges Händewaschen, Wunden zu schützen, das Abstandhalten im Krankheitsfall und geschlossene Räume regelmäßig zu lüften. Beim Husten und Niesen sollte zudem ein Taschentuch oder die Armbeuge vor Mund und Nase gehalten. Wichtig ist auch, sich mit ungewaschenen Händen nicht ins Gesicht zu fassen.

Gerade die Händehygiene ist eine der wirkungsvollsten Präventionsmaßnahmen, da Krankheitserreger häufig über die Hände übertragen werden. Regelmäßiges und gründliches Händewaschen mit Seife löst Krankheitskeime von den Händen und reduziert somit das Infektionsrisiko.

Die 10 wichtigsten Hygienetipps sind hier herunterzuladen.

 

Informationen in Gebärdensprache